

Schröpfen
Schröpfen ist eine der ältesten Heilmethoden. Sie gehört ebenfalls zur klassischen Reflextherapie.
Geschröpft wird mittels kleiner Gläser, in denen zuerst ein Vakuum erzeugt wird. Diese werden dann auf ausgewählte Hautareale (Reflexzonen) platziert. Haut- und Unterhautgewebe werden durch den Unterdruck sanft von dem Glas angesaugt. Die Ärzte Head und McKenzie haben herausgefunden, dass es von inneren Organen Nervenverbindungen zur Haut gibt. Diese werden nach ihrem Entdecker Head`sche Zonen genannt. Das Schröpfen dieser Zonen führt zu einer Durchblutungssteigerung. Dadurch wird ein Reiz gesetzt und die mit den Hautpunkten in Verbindung stehenden Organe werden zur Selbstheilung angeregt. Durch Verbesserung der Durchblutung und des Stoffwechsels können Leber und Niere beispielsweise schneller von Giftstoffen befreit werden. Zu dem wird auch noch das Immunsystem gestärkt.
Fast alle inneren Organe haben Zustimmungspunkte am Rücken. Diese liegen auf dem Blasenmeridian (Energieleitbahn aus der Traditionellen Chinesischen Medizin), der Grundlage der Akupunktur ist. Der Blasenmeridian läuft auf dem Rücken auf beiden Seiten parallel zur Wirbelsäule. Neben der Akupunktur können diese Punkte unter anderen auch geschröpft werden und somit eine Schmerzlinderung bewirken.
Man unterscheidet in der Regel drei verschiedene Arten des Schröpfens: Das trockene Schröpfen, das blutige Schröpfen, sowie die Schröpfkopfmassage.
Das trockene Schröpfen funktioniert wie oben beschrieben. Gläserne Saugglocken, die Schröpfköpfe, werden entlang der Reflexzonen auf dem Rücken des Patienten gesetzt. Durch das Vakuum in den Gläsern entsteht ein Sog auf die Haut. Die darunter liegenden Blutgefäße weiten sich und das Blut kann verstärkt fließen. Diese Methode dient meist der Stoffwechselstärkung. Auch Verspannungen und Verhärtungen des Gewebes, das schlecht durchblutet wird, werden so behoben.
Verspannungen und Verhärtungen durch Stauung des Blutes im Gewebe werden mit dem blutigen Schröpfen therapiert. Dabei wird vor dem Aufsetzen der Gläser die Haut an bestimmten schmerzhaften Stellen ein wenig eingeritzt. Durch das Vakuum werden kleine Mengen Blut entzogen, die sich im Gewebe oder Muskel gestaut haben und so zu Schmerzen und Verspannungen führen. Das Schröpfen ist beendet, sobald die Blutung aufhört. Meist ist das nach Zehn bis Zwanzig Minuten der Fall. Ist die Blutung einmal zum Stillstand gekommen, blutet die Wunde auch nicht mehr nach. Die Menge des ausgeleiteten Blutes ist von der Menge, die sich im Gewebe gestaut hat, abhängig. Sie kann nur einige Tropfen betragen oder gar einen halben Schröpfkopf voll. Das Blutige Schröpfen wird oft nicht nur an einer, sondern an mehreren Stellen durchgeführt.
Anwendungsgebiete des Schröpfens
Generell sind außer dem Bluterguss (therapeutisch durchaus erwünscht) keinerlei Nebenwirkungen zu erwarten.
Weitere Informationen für Patienten demnächst im Downloadbereich verfügbar !!
Schröpfen ist eine der ältesten Heilmethoden. Sie gehört ebenfalls zur klassischen Reflextherapie.
Geschröpft wird mittels kleiner Gläser, in denen zuerst ein Vakuum erzeugt wird. Diese werden dann auf ausgewählte Hautareale (Reflexzonen) platziert. Haut- und Unterhautgewebe werden durch den Unterdruck sanft von dem Glas angesaugt. Die Ärzte Head und McKenzie haben herausgefunden, dass es von inneren Organen Nervenverbindungen zur Haut gibt. Diese werden nach ihrem Entdecker Head`sche Zonen genannt. Das Schröpfen dieser Zonen führt zu einer Durchblutungssteigerung. Dadurch wird ein Reiz gesetzt und die mit den Hautpunkten in Verbindung stehenden Organe werden zur Selbstheilung angeregt. Durch Verbesserung der Durchblutung und des Stoffwechsels können Leber und Niere beispielsweise schneller von Giftstoffen befreit werden. Zu dem wird auch noch das Immunsystem gestärkt.
Fast alle inneren Organe haben Zustimmungspunkte am Rücken. Diese liegen auf dem Blasenmeridian (Energieleitbahn aus der Traditionellen Chinesischen Medizin), der Grundlage der Akupunktur ist. Der Blasenmeridian läuft auf dem Rücken auf beiden Seiten parallel zur Wirbelsäule. Neben der Akupunktur können diese Punkte unter anderen auch geschröpft werden und somit eine Schmerzlinderung bewirken.
Man unterscheidet in der Regel drei verschiedene Arten des Schröpfens: Das trockene Schröpfen, das blutige Schröpfen, sowie die Schröpfkopfmassage.
Das trockene Schröpfen funktioniert wie oben beschrieben. Gläserne Saugglocken, die Schröpfköpfe, werden entlang der Reflexzonen auf dem Rücken des Patienten gesetzt. Durch das Vakuum in den Gläsern entsteht ein Sog auf die Haut. Die darunter liegenden Blutgefäße weiten sich und das Blut kann verstärkt fließen. Diese Methode dient meist der Stoffwechselstärkung. Auch Verspannungen und Verhärtungen des Gewebes, das schlecht durchblutet wird, werden so behoben.
Verspannungen und Verhärtungen durch Stauung des Blutes im Gewebe werden mit dem blutigen Schröpfen therapiert. Dabei wird vor dem Aufsetzen der Gläser die Haut an bestimmten schmerzhaften Stellen ein wenig eingeritzt. Durch das Vakuum werden kleine Mengen Blut entzogen, die sich im Gewebe oder Muskel gestaut haben und so zu Schmerzen und Verspannungen führen. Das Schröpfen ist beendet, sobald die Blutung aufhört. Meist ist das nach Zehn bis Zwanzig Minuten der Fall. Ist die Blutung einmal zum Stillstand gekommen, blutet die Wunde auch nicht mehr nach. Die Menge des ausgeleiteten Blutes ist von der Menge, die sich im Gewebe gestaut hat, abhängig. Sie kann nur einige Tropfen betragen oder gar einen halben Schröpfkopf voll. Das Blutige Schröpfen wird oft nicht nur an einer, sondern an mehreren Stellen durchgeführt.
Anwendungsgebiete des Schröpfens
- Schmerzen des Bewegungsapparates
- Muskelschmerzen
- Kopfschmerzen
- Rheumatische Erkrankungen
Generell sind außer dem Bluterguss (therapeutisch durchaus erwünscht) keinerlei Nebenwirkungen zu erwarten.
Weitere Informationen für Patienten demnächst im Downloadbereich verfügbar !!